Das autogene Training (Schultz 1970) folgt der Beobachtung, daß der Mensch sich selbst autosuggestiv Selbstinstruktion induzieren kann - beim autogenen Training wird körperliche Ruhe, wohliges Wärmeerleben oder entspanntes Schweregefühl induziert, um den Zustand einer tiefen Entspannung zu erreichen.
Dieses Verfahren besteht aus Wiederholung von Einzelübungen und meditativer Konzentration. Auch die äußeren Bedingungen wie Liegen, Sitzen und Raumgestaltung begünstigen die Tiefenentspannung.
Vorteil dieser Übungen im Alltag ist der geringe benötigte Zeitaufwand. Deshalb eignet sich das autogene Training wie auch die progressive Muskelrelaxation zur Gesunderhaltung für Jedermann.
Diese Entspannungsverfahren sind somit für Menschen mit einem gefüllten Arbeitstag gut anwendbar. Manchmal empfiehlt es sich für Sie als Therapeut bei einigen Patienten Kombinationen von Elementen des autogenen Trainings mit denen der Relaxation zu kombinieren. Die Schwerpunktsetzungen für einzelne Übungen kann ebenfalls besondere Körperbereiche intensiver ansprechen.
Dieses Trainingskonzept verbessert das Gesundheitsverhalten Ihres Klienten. Sie bieten in Ihrer Praxis mit Entspannungsverfahren eine therapeutische Unterstützung, die international als Gesundheitsförderung anerkannt ist.
Dieses Entspannungstraining kann ohne therapeutischen Anspruch auch präventiv zur allgemeinen Gesunderhaltung in unterschiedlichen Fachrichtungen angeboten werden wie z.B. in Sportwissenschaft, Pädagogik und Gesundheitsberatung, aber auch in Schulen, Betrieben, Selbsthilfegruppen und Aufklärungsarbeiten. Im klinischen Kontext verfolgen diese Entspannungstrainings über diesen Präventivaspekt hinaus ausdrücklich therapeutische Ziele