Chiropraktiker Ausbildung

Die Chiropraktik erkennt die Zusammenhänge zwischen der Wirbelsäule mit ihren Nervenbahnen und den möglichen Folgen von Wirbelverschiebungen, Muskelverkrampfungen bis hin zu Organschwächen durch folglich auftretende Minderdurchblutungen der betroffenen Gebiete.

Die ersten Aufzeichnungen zu dieser Behandlungsmethode sind bis zu 5000 Jahre alt und finden sich in Indien, im alten Ägypten und in Griechenland.

Als Begründer der heutigen Chiropraktik gilt der in Kanada geborene Daniel David Palmer (1845-1913), welcher im Alter von 20 Jahren in die USA zog und sich unter anderem mit Osteopathie beschäftigte. Palmer prägte den Begriff "Chiro" (griech. Hand) und gründete 1897 seine Schule für Chiropraktik in Iowa.

Die Chiropraktik ist heute eine medizinisch anerkannte Form der Therapie. Sie ist eine eigenständige Behandlungsmethode und hat die Aufgabe, auf natürlichem Wege ohne Chirurgie und Medikamente zu helfen. Zur Ausübung dieser Behandlungsmethode gehört viel Wissen und Erfahrung.

Der Arzt oder Heilpraktiker diagnostiziert als Chiropraktiker in strenger Vorgehensweise mit umfassender Befragung des Patienten, mit orthopädischen und neurologischen Funktionstests, sowie Haltungs- und Ganganalysen und behandelt orthopädisch und neurologisch in manueller Handarbeit mechanische Probleme an Muskeln, Sehnen und Bändern sowie an den Gelenken. Dafür werden spezielle Handgrifftechniken genutzt.

Die Chiropraktik arbeitet mit sanftem, kontrolliertem und gezieltem Druck zur Korrektur aller Rückenprobleme und beeinflußt regenerativ das gesamte Nervensystem. Muskelverspannungen lösen sich und der Selbstheilungsmechanismus des Körpers wird wieder funktionstüchtig. Positiv beeinflußt wird dadurch wiederum der gesamte Organismus mit seinen inneren Organen.

Probleme entstehen meistens durch einen gestörten Informationsfluß vom Gehirn in die Peripherie des Körpers und wieder zurück, in Folge können Schmerzen und Krankheiten entstehen. Haben sich Probleme chronifiziert, kann der Chiropraktiker durch Erkennen von neuromuskulären Funktionsstörungen der Wirbelsäule gezielt eingreifen, solange entstandene Gewebeschäden umkehrbar sind.

Diese Ausbildung beinhaltet also die Bereiche Neurologie und Biomechanik.

Der Ausbildungsleiter ist Herr Bernhard Riemer, der sich als vormals langjähriger Vorsitzender des ACON e. V (Arbeitsgemeinschaft für Chiropraktik/Osteopathie und Neuraltherapie) und Gründer des Arbeitskreises Berlin durch langjährige Praxiserfahrung und hoch qualifiziertes Fachwissen auszeichnet.

Indikationen (ausgelöst durch Nervenblockaden):

  • Chronische und akute Nacken-, Rücken- und Gelenkprobleme
  • Taubheitsgefühle
  • Schmerzzustände
  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Schwindel
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Hexenschuß/Ischialgie
  • auch Magen-Darm-, Leber-Galle und Herzbeschwerden


Inhalt:

  • Geschichte der Chiropraktik
  • Anatomische und biomechanische Grundlagen
  • Untersuchungstechniken
  • Palpationstechniken
  • Grundlagen der chiropraktischen Techniken
  • Untere Extremitäten
  • Becken/ISG
  • LWS
  • BWS
  • Schulter/obere Extremitäten
  • HWS
  • Spezielle Impulstechniken HVT-LVT

Kursdauer:
6 Wochenenden

Wochenend-Blockkurs
Samstag 10:00-18:00 Uhr, Sonntag 10:00-17:00 Uhr