Dorn-Therapie ist eine ganzheitliche Arbeit am Skelett- und Bewegungsapparat des Menschen. Dieter Dorn aus Lauterbach im Allgäu, ein Sägewerk-Betreiber, wurde wegen eigener Probleme mit seinem Rücken von einem ihm bekannten "Knocheneinrenker" aus einem Nachbardorf mit wenigen Handgriffen an seinen Wirbeln und gezielten Beinbewegungen von diesen Beschwerden befreit.
Dieter Dorn erlernte von dem, damals schon 80 Jahre alten Nachbarn diese spezielle Methode und arbeitete sie über Jahre weiter aus. Nachdem er diese Methode an gut 20.000 Menschen praktizierte, gab er sie 1997 auf einem Kongreß bekannt.
Heute ist diese Methode in allen Erdteilen bekannt. In Deutschland, der Schweiz und Österreich arbeiten inzwischen hunderte Ärzte, Heilpraktiker und Krankengymnasten mit dieser erfolgreichen Therapieform. Diese sanfte Wirbel- und Gelenktherapie ist in ihrer Handhabung einfach zu erlernen und es werden keine Hilfsmittel und Hilfsgeräte benötigt. Die Arbeit erfolgt ausschließlich mit den Händen.
Unter dem Motto "Hartes muß man drücken - Weiches muß man dehnen" hat Dieter Dorn an seinen Arbeitsmethoden über 25 Jahre keinen einzigen Punkt korrigieren müssen. Die Methode beginnt immer mit Beinmessungen und Längenkorrekturen. Aber auch die Armgelenke, die Wirbel der Wirbelsäule werden mit Daumendruck korrigiert. Die Dorn-Therapie ist eine patientenfreundliche Methode mit Übungen des Wirbel- und Gelenkeinrichtens, das jeder Patient als Hausaufgabe anschließend selbst übernehmen kann und muß.
Sie ist ungefährlich, da nie ruckartig gerissen oder gerenkt wird, sondern nach Muskellockerungen durch Daumendruck Gelenke und Wirbel in die richtige Position gleiten können. Diese Muskellockerungen werden über eine ca. 10-minütige Massage mit Olivenöl oder Johanniskrautöl erreicht. Nach einer 2-3 tägigen Ruhe nach einer Behandlung sind weiterführende Übungen als Hausaufgabe für die Patienten wichtig, sonst sind die Wirbel und Gelenke schnell wieder in die alte schmerzhafte Position gerutscht. Auch Wasser und Kräutertees zur Ableitung aufgestauter Stoffwechselschlacken aus den behandelten Geweben sollten getrunken werden.
Breuss-Massage ist eine schmerzfreie und energetische Wirbelsäulen- und Bandscheibenregenerationsmassage nach Rudolph Breuss benannt.Der Österreicher Rudolph Breuss (1899-1990) hat diese spezielle Massagetechnik vor allem für die durch Belastung unterversorgten Bandscheiben entwickelt. Breuss ist auch bekannt als großer Naturheilkundler, bekannt ist seine "42-Tage Saft-Fasten-Kur" bei Leukämie und Krebserkrankungen. Darüber schrieb er ein kleines Buch.
Die Massage bringt durch Streichungen und Dehnungen des Rückens gestaute Energien wieder zum Fließen. Mit großen Mengen einzumassierendem Johanniskrautöl soll das Gewebe der Bandscheiben, wie auch das unmittelbar umsorgende Gewebe wieder elastisch und geschmeidig werden. Das Gewebe wird sanft gelockert und energetisiert, die Wirbelsäule dadurch leicht gestreckt.
Die Breuss-Massage wird meistens als vorbereitende oder abschließende Behandlung mit der Dorn-Methode zusammen durchgeführt und enthält verschiedene Techniken.
Diese Methode ist nicht wissenschaftlich bewiesen. Die Erfahrung spricht jedoch für sich.
Speziell das Johanniskrautöl, bekannt als Träger der Sonnenenergie, wirkt zusätzlich entspannend und schmerzlindernd.
Indikationen:
Bandscheibenstörungen
Schmerzzustände und Verspannungen
Schlafstörungen
Angstzustände
Hyperaktivität bei Kindern
u.v.m.
Kontraindikationen:
Menschen mit "Gleitwirbeln" oder Absplitterungen
Tumore
Entzündungen
Vorsicht bei Osteoporose
Kursinhalt:
Breuss-Massage:
Erlernen spezieller Grifftechniken
Durchführung der Breuss- Massage
Indikationen
Kontraindikationen
Dorn-Therapie:
Aufbau der Wirbelsäule
Testen und korrigieren Beinlängendifferenzen
Erspüren von Wirbelverschiebungen Üben der Korrektur
Besprechung der Organbezügezu den einzelnen Wirbelkörpern