Gesprächsführung u. Intervention Ausbildung

Das Ziel dieses Fachkurses ist, die therapeutischen Grundlagen einer Gesprächsführung zu erlernen oder zu verbessern und die Kommunikationsabläufe zwischen Therapeut und Klient auf kognitiver Ebene mit gezieltem Training zu einem professionellen Gesprächsverhalten zu entwickeln und auszuprobieren.

Die Dynamik der Übertragung kann frühere Beziehungen aktualisieren und zu einer verzerrten Fremdwahrnehmung führen.

Sie entsteht durch den persönlichen Kontakt, indem der Klient den Therapeuten als helfend und klärend, aber auch als fordernd und streng erleben kann und so auch dem Therapeuten unbewußt mit eigenen Gefühlen, Phantasien und Abwehrhaltungen begegnet.

Auch die Gegenübertragung kann ein Störfaktor in der Gesprächsführung sein, indem auf Seiten des Therapeuten Wut, Langeweile, überstarkes Mitleid oder Desinteresse entstehen und das Urteilsvermögen des Therapeuten beeinträchtigen können.

Die Übertragung des Patienten und die Gegenübertragung des Therapeuten bilden aufeinander bezogen also eine Einheit.

Auch bewußte und unbewußte Widerstände können die therapeutische Arbeit blockieren. Nicht jedes ablehnende Verhalten eines Patienten ist auch ein Widerstand.

Die Fähigkeit zu geduldiger Kleinarbeit und die Erarbeitung von Gründen und Motiven sind Inhalt des Kurses.

Die therapeutische Beziehung hat also für den Erfolg eine herausragende Bedeutung, unabhängig von der Therapiewahl.

Kursinhalt:

  • Settings
  • Gesprächsführung mit dem Klienten
  • Das 1. Treffen - Beratung des Klienten
  • Verbale und nonverbale Kommunikation
  • Übertragung und Gegenübertragung, Spiegelung
  • Arbeiten mit Widerständen
  • Interventionsmethoden
  • Deutung von tiefenpsychologischen Inhalten

Kursdauer:
8 Termine

Donnerstag 18:00-21:00 Uhr

Teilnehmerzahl: 8-10