Die Verhaltenstherapie hat in jüngster Zeit die Psychotherapie stark beeinflußt und verändert. Sie ist eine nicht mehr weg zu denkende Alternative zu allen anderen Therapieverfahren. Sie hat verschiedene Behandlungskonzepte für die Einzel- und Gruppentherapie sowie auch verschiedene störungsspezifische Konzepte. Die psychische Belastung und das körperliche Leiden des/der Betroffenen wird zum zentralen Thema gemacht.
Ein starkes Gewicht wird bei dieser Therapie auf Information, Beratung und Schulung sowie auf Förderung der Selbst- und Mitverantwortung des Patienten gelegt. Jeder kennt die wertvolle Hilfe zum Beispiel der Gruppentherapien in Selbsthilfegruppen, Aufklärungsgruppen, Gesprächskreise, Selbsterfahrungsgruppen, die vorwiegend themenkonzentriert gestaltet sind.
Bekannte Themenbereiche sind Gesundheitsverhalten, Eßprobleme, Erziehungsprobleme, Alkoholmißbrauch oder Übungsgruppen mit Themen wie Konfliktmanagement, Übung menschlicher Kompetenzen, Selbstsicherheitstrainings u.v.m.
Dieser Kurs ermöglicht eine nähere Einsicht und Einführung in Theorie und Praxis dieser Therapieform, um dem/r HeilpraktikerIn und SchülerInnen zum HP die Wahl zum Studium für in spezielles Arbeitsfeld eigener Praxis zu ermöglichen.
Arbeitsfeld der Verhaltenstherapie: Die Verhaltenstherapie will vorhandene Symptome ändern und stellt das beobachtbare Verhalten in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Sie verzichtet bewußt auf den Ursprung der Störung und die anschließende Entwicklung dieser Störung zu entwirren.
Ihr primäres Ziel sieht sie in der Änderung als im Verständnis des gelernten Verhaltens und erarbeitet ein neu erlernbares Verhalten.Der Klient erlernt also angepasstes Verhalten und verlernt unangepaßtes Verhalten.